Im Buch Josua lesen wir von einem scheinbar absurden Plan: Das Volk Israel soll sechs Tage lang schweigend die Stadt Jericho umrunden – und am siebten Tag gleich sieben Mal. Keine Waffen, keine Rammböcke, keine Belagerung – nur der Klang von Posaunen und das Vertrauen in eine Verheißung. Und dann, nach der letzten Runde, ein lauter Schrei – und die Mauern stürzen ein. 
Was für die Israeliten der Durchbruch in das verheißene Land war, ist für uns ein starkes Bild: Jeder von uns hat sein eigenes „Jericho“. Für den einen heißt es Heilung, für die andere Versöhnung, finanzielle Freiheit, ein Neubeginn – oder vielleicht sogar der Name einer Person.
Doch was, wenn gerade die stille Umrundung – das beharrliche Dranbleiben, das Vertrauen trotz Zweifel – der Weg zum Durchbruch ist?
